Die Weltsituation

Die Weltsituation

Gemäß einer Prophezeiung in der Bibel ist die Weltsituation wie ein Vier-Pferde-Rennen mit einem weißen Pferd (Evangelium), einem roten Pferd (Krieg), einem schwarzen Pferd (Hunger) und einem grauen Pferd (Pest, Tod). Mit Blick auf das vergangene 20. Jahrhundert sehen wir, dass die menschliche Gesellschaft in der Tat voller Krieg, Hunger, Pest und Tod ist. In den Jahren 1914 und 1939 brachen zwei Weltkriege aus, die schwere Verluste forderten. In den letzten Jahren wurden die Kriege fortgesetzt. Menschen griffen Menschen an, Länder griffen Länder an, wie etwa im Irak, in Afghanistan, Libyen, Syrien, im Kongo, Niger, Sudan, in der Ukraine, durch den IS, in Myanmar, Russland sowie Nord- und Südkorea. Das heißt, dass sich die ganze Welt auf Krieg vorbereitet. In dem Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation wurde auch darauf hingewiesen, dass weltweit mehr als 800 mio. Menschen an Hunger, Ernährungsunsicherheit und Unterernährung leiden und dass das Wachstum von mehr als 150 mio. Kindern aus diesem Grund verzögert ist.

Tödliche Epidemien gibt es zuhauf. Im 14. Jahrhundert traf der sogenannte „Schwarze Tod“ Europa und mehr als die Hälfte der europäischen Bevölkerung starb daran. Das H1N1-Grippevirus hat sich weltweit verbreitet und zehntausende Menschen getötet. SARS, Ebola, MERS, die Vogelgrippe, die afrikanische Schweinepest, die neuen Coronaviren usw. – alle Arten von Epidemien haben sich schnell ausgebreitet und somit große Angst verursacht und Unruhe gestiftet.

In diesen chaotischen Situationen läuft aber auch ein anderes Pferd – das weiße Pferd –, das die Verkündigung des Evangeliums symbolisiert. In Offenbarung 6:2 heißt es: „Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd, und der, der darauf saß […] zog aus, siegend und um zu siegen.“ Dies ist der Sieg des Evangeliums. Die Entwicklung der Weltsituation dient dazu, die Menschen wachzurütteln, damit sie sich Gott zuwenden und das Evangelium annehmen.

Wie es im Alten Testament in Hosea 6:1 heißt: „Kommt und lasst uns zu dem HERRN umkehren; denn er […] wird uns heilen […] und wird uns verbinden.“ Zu jener Zeit waren die Israeliten in Not, und als sie in Not waren, appellierte der Prophet Hosea an sie, zu Gott zurückzukehren, um geheilt und gerettet zu werden.

Liebe Freunde, wie beunruhigend und Angst einflößend die heutigen Nachrichten auch sein mögen, lasst uns die Gelegenheit dazu nutzen, uns dem Herrn Jesus zu öffnen, seinen Namen anzurufen und unsere Sünden zu bekennen.

In Römer 5 lesen wir, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren, und dass wir jetzt in seinem Blut gerechtfertigt worden sind und somit mit Gott versöhnt wurden, und dass wir nun noch viel mehr in seinem Leben gerettet werden (Verse 8–10).