Der Neue Bund (1)

Tatsachen

Gott hat uns gezeigt, dass die Tatsachen, die Er uns gegeben hat, bereits vollbracht sind; es ist nicht mehr notwendig, darum zu bitten. Unser Tod, unsere Auferstehung und unsere Auffahrt mit Christus sind vollbrachte Tatsachen. Wir müssen Gott nicht bitten, uns heute ein auferstandenes und aufgefahrenes Leben zu geben. Wenn wir bitten, wird Gott antworten: „Du hast das auferstandene und aufgefahrene Leben schon empfangen.“ Kein Christ hat ein Leben empfangen, das nicht das auferstandene und aufgefahrene Leben wäre. Wenn wir glauben, dass wir nur durch Bitten empfangen können, kennen wir noch nicht Gottes vollbrachte Werke. Eine Verheißung ist etwas, was Gott uns geben will, während eine Tatsache etwas ist, was Gott uns schon gegeben hat. Eine Verheißung ist das Wort, das Gott uns gibt, wenn wir in Schwierigkeiten sind und Ihn um Hilfe bitten. Wir können uns an diese Worte der Verheißung halten und Seine Hilfe empfangen. Tatsachen sind all die Dinge, die das Leben und die Göttlichkeit betreffen und die Gott uns schon in Christus gegeben hat. Sie sind Gottes vollbrachte Werke. Weil Gott sie uns gegeben hat, müssen wir sie nicht suchen. Wir müssen sie nur anwenden. Halleluja! Herrliche Tatsachen! Vollbrachte Tatsachen! All die Tatsachen, die Christus vollbracht hat, gehören uns.

Wenn wir die Bibel lesen, müssen wir den Unterschied zwischen Gottes Verheißungen und Seinen Tatsachen kennen. Jedes Mal, wenn wir über Gottes Gnade lesen – wie Gott für uns gewirkt hat – müssen wir fragen, ob dies eine Verheißung oder eine Tatsache ist. Wenn es eine Verheißung ist, sollten wir ihre Bedingungen erfüllen und viel beten, bis Gott uns innerlich versichert, dass die Verheißung für uns ist. Wir werden glauben, dass Gott unsere Gebete erhört hat und Ihn spontan loben. Obwohl Gottes Verheißung vielleicht nicht sofort erfüllt wird, können wir durch den Glauben sagen, dass sie schon in unserer Hand ist.

(Der Neue Bund, S. 17–18)

Wir müssen Glauben haben, weil die Tatsachen nur unseren Glauben verlangen. Der Glaube ist das einzige Mittel, die Tatsachen in Erfahrung zu verwandeln. Die göttlichen Tatsachen sind fast ausschließlich in Christus. Dies bedeutet, dass sie nur in Christus zu Tatsachen werden können. Weil die göttlichen Tatsachen in Christus sind, können wir sie nur dann genießen, wenn wir in Christus sind. Wenn wir an Christus glauben und mit Ihm verbunden sind, können wir die göttlichen vollbrachten Tatsachen in Christus erfahren. Wir müssen uns vor Augen halten, dass dies außerhalb von Christus nicht mehr wirklich ist. Es ist nur in Christus wirklich. In Christus zu sein heißt, mit Christus verbunden zu sein. Dies geschah, als wir gerettet wurden. Obwohl viele in Christus sind, bleiben sie nicht in Christus. Sie üben ihren Glauben nicht, um in der Position zu stehen, die Gott ihnen in Christus gegeben hat. Folglich verlieren sie die Verwirklichung der göttlichen Tatsachen.

(Der Neue Bund, S. 23–24)

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