Das Brechen des natürlichen Lebens Jakobs

Die notwendige Erfahrung eines Christen

Gott muss unser Hüftgelenk berühren, um uns zu schwächen und uns auszurenken. Der Tag wird kommen, an dem Gott unser Hüftgelenk berühren wird. Unser Vorangehen kann nicht immer langsam sein. Gehen wir nämlich so langsam voran, wie das jetzt bei uns der Fall ist, dann ist es fraglich, ob wir in zwanzig Jahren Bethel erreichen. Gott züchtigt uns schon seit zwanzig Jahren, doch nun muss unser Hüftgelenk ausgerenkt werden, damit wir vor dem Herrn nicht mehr so groß und aufrecht stehen können. Dies ist eine ganz besondere Erfahrung, die so besonders ist wie unsere Errettung. Denn wie wir auf eine bestimmte Weise gerettet werden mussten, und wie unsere Augen geöffnet werden mussten, um die Reichtümer Christi klar zu erkennen, so muss auch der Sitz unserer Stärke auf eine ganz bestimmte Weise berührt werden, damit unser natürliches Leben ausgerenkt wird.

Jeder Christ hat sein eigenes Hüftgelenk. Bei einigen liegt ihre natürliche Stärke darin, geflissentlich zu übersehen. Bei anderen liegt ihre natürliche Stärke in ihrer Begabung. Einige Christen haben ihre natürliche Stärke in ihrem Gefühl, während andere ihre natürliche Stärke in ihrer Eigenliebe haben. Jeder Christ hat seinen eigenen besonderen starken Punkt, und seine natürliche Stärke hat hier ihren Sitz. Ist dieser Punkt einmal berührt, dann ist seine natürliche Stärke von Gott berührt. Ich kann dir zwar nicht sagen, wo deine natürliche Stärke sitzt, doch ich kann sagen, dass jeder Christ seinen eigenen besonderen Punkt hat. Jeder Aspekt seines Lebens steht unter dem Einfluss dieses Punktes, und dieser kann gleichsam als sein Hüftgelenk angesehen werden.

(Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, S. 154)

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