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Der allumfassende, weite Christus hat in allen Dingen den Vorrang

Gottes Absicht in Seiner Verwaltung besteht darin, Christus in allen Dingen den Vorrang zu geben, um zu bewirken, dass Christus in allen Dingen den ersten Platz einnimmt (Kol. 1:15, 18). Die gesamte Weltsituation ist unter der Herrschaft der Himmel durch den Gott der Himmel, um Seiner Absicht in Seiner Ökonomie zu entsprechen, von der Christus das Zentrum ist.

Christus nimmt den ersten Platz ein, hat den Vorrang, in der Ökonomie Gottes (1:18; Eph. 1:10). Er ist der Herausragende, derjenige, der in allen Dingen den ersten Platz einnimmt (Kol. 1:18). Christus ist herausragend in Gottes Erhöhung von Christus (Apg. 2:33a; Eph. 1:22). Sowohl in der alten als auch in der neuen Schöpfung und sowohl im Universum als auch in der Gemeinde nimmt Christus den ersten Platz ein, hat Er die Vorrangstellung inne (Kol. 1:15, 18). Dass Christus der Erste ist bedeutet, dass Er alles ist.

Christus muss in unserem persönlichen Universum den Vorrang haben (V. 17; 1.Kor 10:31). Christus, der Herausragende, muss in unserem Gemeindeleben, Familienleben und täglichen Leben die Zentralität und die Universalität sein (Kol. 3:17; 1.Kor. 10:31). Um Christus in allen Dingen den Vorrang zu geben, müssen wir willens sein, zurechtgerückt, gebrochen und zu nichts gemacht zu werden, sodass der Herr in uns, durch uns und unter uns für den Aufbau Seines organischen Leibes Seinen Weg haben kann (Eph. 3:17; 4:16).

Christus muss in unserer Liebe den Vorrang haben (Offb. 2:4). Dem Herrn in allen Dingen den ersten Platz zu geben bedeutet, Ihn mit der ersten Liebe zu lieben; wir müssen unsere erste

Liebe zum Herrn aufrechterhalten und entwickeln. Unsere Liebe zum Herrn muss absolut sein; wir sollten niemanden und nichts mehr lieben als Ihn.

Christus muss in unserem dreiteiligen Sein den Vorrang haben (Kol. 1:27; 3:4, 10–11, 15–16). Wir müssen mit dem allumfassenden, weiten und herausragenden Christus infundiert, durchsättigt und durchdrungen werden, bis Er in unserer Erfahrung alles für uns ist (2:16–17; 3:4, 10–11). Wir müssen es Christus erlauben, unser ganzes Sein zu erfüllen und jeden Aspekt unseres natürlichen Lebens mit Sich Selbst zu ersetzen (Eph. 3:17; Kol. 3:10–11).

Christus sollte in unseren geistlichen Erfahrungen den Vorrang haben (1:18, 27; 2:9–13, 20; 3:1–4). Die Geschichte Christi ist die Erfahrung des Christen und die Erfahrung Christi ist die Geschichte des Christen (1.Kor 1:30; Röm. 6:3–5; Gal 2:20; Eph. 2:5–6).

Christus sollte in unserem menschlichen Leben den Vorrang haben (3:18–4:1). Wir sollten alles im Namen des Herrn Jesus tun (3:17) und im Geist zu handeln; es bedeutet, Christus zu leben und Ihm in unserem menschlichen Lebenswandel den Vorrang zu geben.