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Der Wille Gottes in Bezug auf den allumfassenden, weiten Christus

Gott ist ein Gott des Vorsatzes, der einen Willen nach Seinem eigenen Wohlgefallen hat, und Er hat alle Dinge für Seinen Willen erschaffen, damit Er Seinen Vorsatz ausführen und erfüllen kann (Offb. 4:11). Der Kolosserbrief ist ein Brief, der den großen, ewigen Willen Gottes behandelt (1:9; 4:12). Der in diesem Brief erwähnte Wille Gottes ist nicht Sein Wille in kleinen Dingen, sondern der ewige Wille Gottes, der große Wille Gottes. Wir müssen mit der völligen Erkenntnis des Willens Gottes erfüllt werden.

Der Wille Gottes befindet sich in Christus, konzentriert sich auf Christus und ist für Christus; Christus ist alles im Willen Gottes. Dass Christus sowohl der Erstgeborene der ursprünglichen Schöpfung als auch der Erstgeborene der neuen Schöpfung ist heißt, dass Er sowohl allumfassend als auch weit ist (1:15, 18). Der Kolosserbrief offenbart den allumfassenden Christus – denjenigen, der Gott, Mensch sowie die Wirklichkeit aller positiven Dinge im Universum ist (2:9, 16–17). Der allumfassende, weite Christus ist das Zentrum der Ökonomie Gottes. Der Wille Gottes, Seine Absicht, in Seiner Ökonomie besteht darin, den wunderbaren, allumfassenden, weiten Christus als Leben und als unser Alles in unser Sein hinein einzuwirken, damit wir zum korporativen Ausdruck des Dreieinen Gottes werden.

Der Wille Gottes für uns besteht darin, dass wir Christus kennen, Christus erfahren, Christus genießen, mit Christus durchsättigt werden, sowie darin, dass Christus zu unserem Leben und zu unserer Person wird. Der Wille Gottes besteht darin, dass der allumfassende, weite Christus unser Anteil, unser Leben, unser Bestandteil sowie unser Friede ist (1:12; 3:4, 10–11, 15). Wir sollten alles dem allumfassenden, weiten Christus gemäß einschätzen und bewerten (2:8). Wir müssen mit dem allumfassenden, weiten Christus infundiert, durchsättigt und durchdrungen werden, bis Er in unserer Erfahrung alles für uns ist, damit wir zu dem einen neuen Menschen als Seinem korporativen Ausdruck werden (3:10–11).