Die Ökonomie des Dreieinen Gottes

Die Definition der Ökonomie Gottes

Gottes Ökonomie ist Gottes Austeilung, was nichts anderes heißt, als dass Gott sich selbst in das Menschengeschlecht hinein austeilt. Leider ist der Begriff Dispensation vom Christentum missbraucht worden. Die Definition dieses Wortes deckt sich fast vollständig mit der des griechischen Wortes oikonomia. Es bezeichnet die Verwaltung eines herrschaftlichen Haushalts, die verantwortliche Leitung eines Herrschaftsbereiches oder den Dienst des Austeilens, d.h. die Haushalterschaft, die zu Gottes Plan gehört. In dieser göttlichen „Dispensation“ möchte Gott, der allmächtig und allumfassend ist, nichts anderes als sich selbst in uns hinein austeilen. Dies müssen wir oft wiederholen, damit es uns tief beeindruckt.

Gott ist über die Maßen reich. Er gleicht einem erfolgreichen Geschäftsmann, der ein unerschöpfliches Kapital besitzt. Gott betreibt in diesem Universum ein Unternehmen, und Sein unermesslicher Reichtum ist Sein Kapital. Wir können uns nicht vorstellen, wieviele Milliarden und Abermilliarden Er besitzt. Dieses ganze Kapital ist einfach Er selbst, und mit diesem Kapital will Er sich selbst in einer „Massenproduktion“ reproduzieren. Gott selbst ist der Geschäftsmann, und Er ist zugleich auch das Kapital und das Produkt. Seine Absicht ist es, sich auf dem Wege einer „Massenproduktion“ ohne Forderung einer Gegenleistung in viele Menschen auszuteilen. Daher braucht Gott eine derartige göttliche Verwaltung, Haushaltsführung, solch eine göttliche Dispensation, eine göttliche Ökonomie, um sich selbst in die Menschheit hineinzubringen.

(Die Ökonomie Gottes, S. 9)

© Copyright Living Stream Ministry. Alle Rechte vorbehalten.

Abonniere die wöchentlichen Highlight-E-Mails.

Einzelheiten zum wöchentlichen Leseprogramm.