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Die Wahrheit kennen, absolut sein für die Wahrheit und dafür, die Absolutheit der Wahrheit aufrechtzuerhalten, und von der Wahrheit Zeugnis ablegen im gegenwärtigen Zeitalter der Welt

Die Wiedererlangung des Herrn ist die Wiedererlangung der göttlichen Wahrheiten, wie sie im Wort Gottes offenbart werden. Viele Wahrheiten im Wort sind verloren gegangen, missverstanden und falsch angewendet worden; deshalb braucht es die Wiedererlangung des Herrn (2.Tim. 2:15). In den Schriften des Johannes bezeichnet das griechische Wort für Wahrheit (aletheia) alle Wirklichkeiten der göttlichen Ökonomie als den Inhalt der göttlichen Offenbarung, so wie sie durch das heilige Wort vermittelt und enthüllt werden (Joh. 17:17). Die göttliche Wahrheit ist absolut und wir müssen absolut sein für die Wahrheit sowie dafür, die Absolutheit der göttlichen Wahrheit aufrechtzuerhalten. Der Wahrheit gegenüber absolut zu sein bedeutet, die Gefühle beiseitezulegen, persönliche Beziehungen zu ignorieren und sich nicht für das Selbst einzusetzen (Mt. 16:24–25). Wir sollten sowohl für die objektiven als auch für die subjektiven Wahrheiten absolut sein, vor allem den subjektiven Aspekt der Wahrheit über den Dreieinen Gott und die Gemeinde. In der Wiedererlangung des Herrn werden Viele entscheidende Wahrheiten auferweckt, sodass sie zu wiederhergestellten, „auferweckten“ Wahrheiten werden (Joh. 18:37b). 

Wenn wir „im Zeitalter dieser Welt” von der Wahrheit Zeugnis ablegen, sind wir eins mit dem siegreichen Christus in Seinem Kampf gegen Satan, den Teufel, den Vater der Lügen, „den Fürst dieser Welt”, „den Gott dieses Zeitalters”, der „die Gedanken der Ungläubigen verblendet hat” (Joh. 8:44; 12:31; 2.Kor. 4:4). Daher müssen wir dem Befehl von Paulus in Römer 12:2 gehorchen: „Lasst euch nicht nach diesem Zeitalter formen, sondern lasst euch umwandeln durch die Erneuerung des Verstandes“. Und wir kennen die Wahrheit, indem wir uns in dem Wahrhaftigen befinden. 1. Johannes 5:20 erwähnt „den Wahrhaftigen” zweimal. Der Begriff der Wahrhaftige bezieht sich auf Gott, der für uns subjektiv wird bzw. auf den objektiven Gott, der in unserem Leben und in unserer Erfahrung zum Wahrhaftigen wird. Der Wahrhaftige ist die göttliche Wirklichkeit; den Wahrhaftigen zu erkennen bedeutet, die göttliche Wirklichkeit zu erkennen und zwar durch die Erfahrung, den Genuss und den Besitz dieser Wirklichkeit. Da wir den Wahrhaftigen und den Geist der Wahrheit kennen (V. 20; 4:6), und da Christus, die Wahrheit, in uns lebt und der Dreieine Gott in uns wirkt, um uns zu Gott-Menschen – einer Vervielfältigung Christi, des ersten Gott-Menschen – zu machen, können wir von der Wahrheit so Zeugnis ablegen, wie es der Herr Selbst tat (Joh. 18:37b).